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5. Anlageberatung, an wen solltest du dich wenden?

Geld anlegen, Vermögensaufbau, Investieren, passives Einkommen, finanzielle Freiheit.

Anlageberatung in deiner vertrauten Bank

Natürlich werben auch unsere Banken bezüglich der Niedrigzinssituation und laden zur Anlageberatung. Doch das Ergebnis dieser Verkaufsgespräche ist nicht nur ernüchternd, sondern meist eine bodenlose Frechheit.

Schlecht informierte Berater welche versuchen, seitens des Managements aufgezwungene Produkte, zu verkaufen. (Resümee aus diversen Anlageberatungsgesprächen im Jahr 2017)

Eines haben diese Anlageprodukte immer gemeinsam, sehr hohe Management- Bearbeitungs- und Depotgebühren. Diese sind jedoch für einen langfristigen Vermögensaufbau von höchster Bedeutung. Bei zwei von drei Gesprächen (internationale Banken) war ETF ein Fremdwort. Der Besuch ähnelte einem Verkaufsgespräch in einer schlechten Autowerkstatt, in welcher die Lehrlinge Anzüge tragen und versuchen diverse Verkaufsziele zu erreichen.

Persönlicher Bankberater: „Die laufenden Kosten relativieren sich bei uns über den möglichen Gewinn.“

Was dir bei der Anlageberatung nicht erzählt wird: Geringe Depot- und Verwaltungskosten sind essentiell für einen effektiven Vermögensaufbau

Beispielhaft wollen wir in einen Fond investieren, welcher in Aktien von entwickelten Volkswirtschaften weltweit investiert, um an der zuvor beschriebenen Marktentwicklung teilzunehmen.

Nachfolgend wird mittels einer kleinen Kalkulation veranschaulicht, wie drastisch sich diese laufenden Kosten auf ein Portfolio auswirken können. Die Kostensätze stammen von einer international tätigen österreichischen Bank.

Ausgabeaufschlag: 4% jedoch min. €49
Streifbandverwahrung: 0,5% p.a.
Depotgebühr p.a. €23,77 und €4,62 je Position

Hierfür überweisen wir monatlich 1000€ über einen Zeitraum von 20 Jahren. Die Kalkulation der laufenden Kosten wird im Sinne eines Sparplanes komplizierter. diese betragen jedoch für den angebotenen Fond gemäß Datenblatt derzeit 2,29% p.a. worin alle Kosten gedeckt sein sollen. (Stand Mai 2017)

Wenn wir nun mit einer jährlichen Rendite von 8% annehmen bedeutet dies, dass das Kapital nach 20 Jahren auf 572.660,03 gewachsen wäre (ohne laufende Kosten).

Abzüglich den 2,29% p.a. wären hingegen nur 434.075,77 angespart und somit €138.584,26 der Bank und diversen Subgesellschaften überlassen worden.

Dies bedeutet wiederum, dass die mögliche Rendite von 8% p.a. auf 5,57% p.a. reduziert werden würde!

Aus diesen Gründen entstehen derzeit immer mehr online Banken/Broker, welche sich auch auf eine Minimierung der Spesen für den Anleger fokussieren. Auf welche Kriterien bei der Wahl des Anbieters geachtet werden muss, wird unter Richtig kaufen und verwahren beschrieben.

Lektion 5:

  • Minimale Kauf- und Depotgebühren sind für einen langfristigen Vermögensaufbau von höchster Priorität.
  • Unser traditionelles Bankwesen ist aufgrund der Verkaufsziele der Anlageberater in den seltensten Fällen die richtige Wahl.

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