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4. Finanzkrise, jetzt kommt der Crash

Geld anlegen, Vermögensaufbau, Investieren, passives Einkommen, finanzielle Freiheit.

Cover Spiegel Timess

Die Finanzkrise 1987

Starten wir mit einer Finanzkrise im 20ten Jahrhundert. Angenommen du konntest dir bereits über einige Jahre ein Vermögen von $1.000.000 erwirtschaften und du befindest dich im Jahr 1987. Über deinen Broker erfährst du vom größten täglichen Kurssturz der Geschichte von nahe 25%! (Dow Jones) Deine Million ist auf einmal auf $750.000 geschrumpft. Aber als informierter Investor weißt du, dass die Märkte immer schon volatil waren und verkaufst nicht. Nach weiteren drei Monaten scheint es, als hätten die Experten auf den Titelblättern recht, der Abwärtstrend hält an.

Dein Aktienportfolio hat sich mittlerweile fast halbiert und noch dazu wolltest du dich in fünf Jahren zur Ruhe setzten. Angeblich ist ein weiterer Kurzsturz von 50% möglich. Zwanzig Jahre Arbeit nach drei Monaten halbiert, aber eigentlich sind es bis jetzt genau die Aktiengewinne der letzten Jahre. Was würdest du tun? Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach? Verkaufen und einsteigen, wenn der Markt wieder zu steigen beginnt?

Die Finanzkrise 2008/2009

Während der Finanzkrise 2008/2009 arbeitete ich als Praktikant bei Infineon. Nachdem man sich am PC einloggte erschien in der rechten Bildschirmecke täglich der aktuelle Aktienkurs von €0,70 und glaube mir, niemand in den Büros verschwendete nur einen Gedanken daran eine Aktie zu kaufen.

Grundsätzlich erholte sich die Auftragslage und es hätte aus heutiger Sicht keinen besseren Zeitpunkt für einen Aktienkauf gegeben. Doch in jeder Finanzkrise ist folgender Satz zu hören „Diesmal ist alles anders“. Die o.a. Titelbilder beschreiben dieses Szenario mit wenigen Worten. Es gibt dutzende Experten die den Untergang voraussagen und einen weiteren Kurssturz prophezeien. Doch auch wenn keine Finanzkrise der Geschichte einer andren gleicht, so ist der Ausgang stets Gewiss. Gibt es keine Verkäufer mehr, wird der Markt wieder steigen und langfristig neue Höchststände erzielen.

Hätte ich meine Praktikumsentschädigung von €840 damals investiert, könnte ich mich nun über €28.800 im Depot freuen. Natürlich habe ich dies damals Nichts investiert.

Billig kaufen im Bärenmarkt, um später teuer verkaufen zu können

Billig kaufen und teuer verkaufen sind leere Worte welche der Großteil aller Investoren nicht umsetzten können. Doch warum verkaufen, wenn der Markt immer steigt und ja er steigt immer. Nicht jedes Jahr, nicht jeden Monat, nicht jede Woche und sicherlich nicht jeden Tag. Aber definitiv über einen langfristigen Investmenthorizont.

Um noch weiter in die Vergangenheit blicken zu können, müssen wir wieder den Dow Jones Index betrachten, da dieser bereits 1896 durch Charles Dow gegründet wurde. Dieser beinhaltete damals zwölf Aktien von führenden amerikanischen Unternehmen.

Chart DJIA Historisch (log)
DJIA Historisch (log)

Um erfolgreich zu sein wird ein starkes Mindset benötigt, eine langfristige Strategie und vor allem Vertrauen. Vertrauen in dich selbst, deine zuvor geplante Route und die notwendige Ausdauer. Auch wenn es sich in der Theorie einfach anhört hat es einen guten Grund, warum es nur die wenigsten Personen schaffen, an der Börse Geld zu verdienen.

Es ist ein wilder Ritt zum Erfolg, es wird viele Krisen geben und Personen die dich eines Besseren belehren wollen. Aber denke daran, der Markt wird langfristig immer steigen, die Menschheit entwickelt sich und wächst. Punkt.

Die Finanzkrise durch einen atomaren Krieg

Durch einen atomaren Krieg könnten wir uns zurück in die Steinzeit bombardieren, doch benötigst du dann noch Geld, Aktien etc.?

Spekulationen mit einzelnen Aktien

Auch wenn der Markt langfristig wächst, trifft dies jedenfalls nicht auf jede Aktie zu. Mein zuvor erwähntes Infineon Beispiel wäre ein guter Glückstreffer gewesen, doch das Marktwachstum mittels Einzeltiteln nachzubilden oder sogar zu übertreffen, ist so gut wie unmöglich. Dass Ausnahmen möglich sind zeigt uns beispielsweise Warren Buffet. Aber die Geschichte lehrt uns auch, dass 80% professioneller Hedgefondmanager es nicht schaffen dieses Ziel zu erreichen.

Einer der berühmtesten Investoren André Kostolany meinte nach jahrzehnte langer Erfahrung, dass es für ihn ausreichend sei, wenn er zu 51% die richtige Entscheidung trifft. Das bedeutet mit diesem einem Prozentpunkt müssen alle Transaktionskosten etc. gedeckt sein und ein Gewinn erwirtschaftet. Schaffst du dies besser? Oder vertraust du deinem persönlichen Bankberater?

Lektion 4:

  • Es werden auch zukünftig Horrorszenarien am Finanzmarkt eintreten.
  • Als langfristiger strategischer Investor wissen wir, dass die Märkte auf neue Höchststände klettern werden.
  • Das Marktwachstum langfristig mittels Einzeltiteln zu übertreffen ist kaum möglich.

Wie sehr du deiner Bank vertrauen solltest, erfährst du im nächsten Artikel bezüglich Anlageberatung.

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